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T.F.W.W.-Projekt: Härterissanfälligkeit durch Kupfersegregationen

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Das Element Kupfer gelangt durch den Recyclingschrott in den Stahl und ist metallurgisch aufgrund der thermodynamischen Gegebenheiten nicht oxidierbar und damit aus der Schmelze nicht zu entfernen. In der DIN EN 10020 wird der Gehalt an Kupfer auf 0,40 % als unbeabsichtigtes Legierungselement begrenzt.

Zahlreiche Schadensfälle haben gezeigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen weitaus niedrigere Kupfergehalte bei der Warmformgebung sich an der Oberfläche anreichernd und über die Korngrenzen diffundieren. Dabei kommt es zu Kupfergehalten von bis zu 10 %. In gleicher Weise verhält sich das Legierungselement Nickel. Derartig angereicherte Korngrenzen führen zu einer deutlichen Abnahme der Zähigkeitseigenschaften. Eine Erhöhung der Härterissgefahr und eine deutliche Sprödbruchneigung an unbearbeiteten Bauteilen waren an zahlreichen Bauteilen die Folge.

Der Abschlussbericht kann auch von Nichtmitgliedern zu einem Preis von
975,- € + gesetzl. MwSt. erworben werden.
 
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