Wir möchten, dass Sie unsere Software optimal nutzen können. Folglich haben wir auf vielfachen Kundenwunsch die Lizenzmodelle unserer Softwareprodukte überarbeitet.
Ab sofort bieten wir Ihnen alle Datenbanksysteme (StahlWissen® NaviMat, Gefügeatlas MetalloRom) und das Simulationsberechnungsprogramm StahlRegression als Standortlizenz an. Schon die Grundversion berechtigt zur Installation auf beliebig vielen Rechnern innerhalb desselben Netzwerks eines Firmenstandorts, ohne dass Sie für jeden Rechner eine gesonderte Lizenz erwerben müssen. Die Anzahl der notwendigen Lizenzen richtet sich ausschließlich nach der Anzahl der Nutzer, die gleichzeitig mit dem Programm arbeiten.
Ihr Vorteil: Sie können das Programm auf Vorrat installieren, mehrere Gelegenheitsnutzer können sich eine Lizenz zeitlich teilen und auch der Serveradministrator kann sich das Programm zur Verwaltung der Lizenzen und Durchführung von Datenupdates auf dem Server oder seinem Arbeitsplatzrechner installieren. Die Anforderung von Löschcodes entfällt damit ebenfalls.
Selbstverständlich können Sie auch nach wie vor Einzelplatzlizenzen erwerben, die Sie auch unabhängig von Ihrem Netzwerkserver einsetzen können.
Gefügeatlas MetalloRom 2011
Der Gefügeatlas MetalloROM zeigt in über 1000 Gefügeaufnahmen die Grundgefüge für verschiedenste Stähle nach unterschiedlichen Wärmebehandlungen und informiert umfassend über die Entstehungsgeschichte dieser Gefüge. Diese einmalige Sammlung umfasst auch alle lichtmikroskopischen Gefügeabbildungen und die dazu gehörenden Erläuterungen aus der Publikation 'De Ferri Metallographia, Band II' des Verlags Stahleisen, Düsseldorf. Die bereits in der Datenbank bestehenden Abbildungen wurden wieder durch eine Vielzahl beispielhafter und hochaktueller Gefügeaufnahmen aus der täglichen Arbeit unseres Schadensfalllabors mit den entsprechenden erläuternden Informationen ergänzt.
Bereits seit einigen Jahren kann der Gefügeatlas MetalloROM als Modul in die Datenbank StahlWissen® eingebunden werden. Die neue Version 2011 überzeugt durch eine einfachere Schnittstelle und vollkommen überarbeitete Bedienerführung bei der Ergänzung der bestehenden Daten und der Übernahme eigener Gefügeaufnahmen. In der täglichen Arbeit und der Bewertung eigener Gefüge stellt MetalloROM mit der Qualität und Anzahl der gespeicherten Informationen und Abbildungen für den Praktiker eine unverzichtbare Hilfe und Unterstützung dar.
StahlWissen 2011 - Die Datenbank zur Wärmebehandlung der Stähle
Die aktuelle Version 2011 der Datenbank StahlWissen® ist fertiggestellt worden. In der Zwischenzeit dürften alle regelmäßigen Update-Kunden diese neueste Version der Datenbank erhalten haben. Neben der fortlaufenden ständigen Aktualisierung und Überarbeitung wurde die Datenbank natürlich auch wieder um neue Normenreferenzen und technische Diagramme ergänzt.
Folgende programmtechnische Weiterentwicklungen wurden implementiert …
Die aus den aktuellen Microsoft®-Produkten bekannte Bedieneroberfläche wurde den Anforderungen der technischen Benutzer entsprechend in Details weiterentwickelt.
Die Funktionalität des monatlichen Datenupdates wurde überarbeitet und an den derzeitigen Sicherheitsstandard in der Datentechnik (Firewalls, Proxy-Server) angepasst.
Die Schnittstelle für interne Zusatzmodule (z.B. MetalloROM) wurde überarbeitet.
Mit der Datenbank StahlWissen® steht dem Bediener ein leistungsfähiges Recherche-, Berechnungs- und Dokumentationswerkzeug auf dem aktuellen Stand der Werkstoff- und Datentechnik zur Verfügung.
Im November 2010 wurde Dr. Peter Sommer von der demea als authorisierter Materialeffizienz-berater registriert. Damit kann er im Förderprogramm des Bundeswirtschafts-ministeriums (BMWi) zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz (VerMat) eigenständig beratend tätig werden.
Die demea ist vom Bundeswirtschafts-ministerium damit beauftragt, Unternehmen über die Bedeutung der Materialeffizienz zu informieren und sie bei der Lokalisierung und Erschließung von Einsparpotentialen zur Steigerung ihrer Rentabilität und Wettbewerbs-fähigkeit zu unterstützen.
Unter Materialeffizienz ist vereinfacht das Verhältnis der Materialmenge in den erzeugten Produkten zu der für ihre Herstellung eingesetzten Materialmenge zu verstehen. Eine höhere Materialeffizienz soll durch eine Reduzierung des Materialeinsatzes erreicht werden, wie beispielsweise durch Verringerung des Ausschusses, durch Reduzierung von Verschnitt, durch verringerten Einsatz von Hilfsstoffen oder durch die Optimierung der Produktkonstruktion.
Materialkosten stellen im Produzierenden Gewerbe mit ca. 45,4% noch vor den Personalkosten (17,8%) den mit Abstand größten Kostenblock dar. Durch einen intelligenten Umgang mit Materialien kann man die vermeintlich hohen Lohnkosten relativieren. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind die Einsparungen bei den Materialkosten ein sehr guter Ansatzpunkt.
Ein erstes Projekt mit einem Unternehmen der Werkzeugbranche ist bereits genehmigt und in Arbeit.
Für die weiter gestiegenen Anforderungen an unser Labor haben wir eine neue Werkhalle für die mechanische Vorbearbeitung von Proben gebaut. In wenigen Stunden konnte auf das zuvor fertiggestellte Bodenfundament die Werkhalle aus Fertigbau-elementen aufgebaut werden. Der Innenausbau und die erforderlichen Installationen erfolgten in zügiger Reihenfolge. In dieser Werkhalle findet die große Bandsäge für Trennarbeiten von Bauteilen bis zu 1.500 mm Platz sowie die Drehbank und Fräsbank zur Herstellung von Zugproben und Kerbschlagbiegeproben. Zur Unterstellung der Bandsäge war eine Raumhöhe von 4 m erforderlich. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme können die Lieferungen mit Großbauteilen bequem mit dem Gabelstapler entladen und in die Werkhalle transportiert werden.
Die Bandsäge wird nicht nur für eigene Untersuchungsgegenstände eingesetzt, sondern auch für Lohnsägearbeiten. Einsatzgehärtete Bauteile mit einem Durchmesser von bis zu 1.500 mm und max. Höhe von 650 mm können sauber und ohne thermische und korrosive Belastung nach Vorgaben des Auftraggebers zersägt werden.
Ansprechpartner für diese Arbeiten ist in unserem Hause Hr. B.Eng. Jens Sommer (Tel. 02835-9606-18).
Analytik im Werkstofflabor erweitert
Zur Bestimmung der Elemente Kohlenstoff und Schwefel wurde eine neue Verbrennungsanalytik installiert. Das System ELTRA CS 800 bestimmt simultan die Elemente Kohlenstoff und Schwefel. Insbesondere für die Werkstoffe Gusseisen und Automatenlegierungen wurden die Analysemöglichkeiten damit erweitert.
Für die Stahlgruppe der Einsatz- und Wälzlagerstähle wurde in die Verbrennungsanalytik ELTRA ON 900 für die Elemente Sauerstoff und Stickstoff investiert.
AIF-Forschungsprojekt im Rahmen des Programms 'Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand' - Kooperation erhalten
Der gemeinsame Antrag unseres Instituts mit dem Lehrstuhl für Metallurgie und Stahlerzeugung bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF) war erfolgreich. Das Projekt 'Entwicklung eines technologisch neuen Simulationsprogramms zur Berechnung des Umwandlungsverhaltens von Werkzeugstählen' wurde inzwischen gestartet und wird neue Möglichkeiten der Vorberechnung von Wärmebehandlungsergebnissen liefern.
Die Voraussetzungen beider beteiligten Institute könnten nicht besser sein. Unser Institut hat seit 20 Jahren Erfahrung bei der Simulationsberechnung von Einsatz- und Vergütungsstählen. In dem Duisburger Institut für Metallurgie wird man gezielte Werkstoffanalysen schmelzen und verformen. Außerdem wird dort der wissenschaftliche Teil der Simulationsberechnung entwickelt, während in unserem Institut die dilatometrischen Versuche, die metallographischen Auswertungen sowie die Umsetzung zu einem anwenderfreundlichen Softwareprogramm durchgeführt werden.
Werkzeugstähle unterscheiden sich bei dem Härten und Anlassen von Einsatz- und Vergütungsstählen durch eine veränderte Zielsetzung bei der Austenitisierung. Die Carbide werden nicht vollständig aufgelöst, sondern die Austentisierung erfolgt im Zweiphasengebiet Austenit+Carbid. Damit ist das Auflösungsverhalten für die Beurteilung der nachfolgenden Härtung in besonderer Weise von Bedeutung.
Neues Forschungsmikroskop für das Metallographie-Seminar
Die Beurteilung von Gefügen und die daraus abzuleitenden Eigenschaften der Stähle ist ein zentrales Ziel der metallographischen Ausbildung. Seit Jahren haben die Teilnehmer der Metallographie-Seminare I und II die Möglichkeit, eigene Schliffe mit ins Seminar zu bringen und diese gemeinsam zu diskutieren.
Um diese Aufgaben komfortabel und nach dem neuesten Stand der Technik durchzuführen, haben wir im Frühjahr 2010 in ein weiteres Forschungsmikroskop BX51 der Firma Olympus investiert. Ausgestattet mit einer ausgezeichneten Optik, einer digitalen Dokumentation und einer rechnerunterstützten Bildanalyse sind die bestmöglichen apparativen Voraussetzungen geschaffen, um Gefüge zu betrachten und zu bewerten.
Hochauflösende Großbildschirme ermöglichen zudem auch die simultane Betrachtung in kleinen Gruppen. Jahrzehntelange Erfahrungen in der Gefügebeurteilung und modernste Untersuchungs- und Präsentationstechnik sind die wichtigsten Meilensteine der beiden Metallographie-Seminare I und II. Es werden nicht nur Gefüge dokumentiert, sondern auch die erforderlichen Hintergrundinformationen zur Gefügeentstehung vermittelt.
Gerüstet auch für große und harte Bauteile
Wer kennt dieses Problem nicht? Wie lassen sich Schliffproben aus einem großen Bauteil entnehmen, wenn das Bauteil z.B. auch noch einsatzgehärtet ist und eine Oberflächenhärte von 60 HRC aufweist?
Ein sehr elegantes Verfahren ist das Drahterodieren. Der praktische Einsatz scheitert in der Regel an den Kosten und an der Verfügbarkeit. Für ein Stirnrad mit einem Durchmesser von z.B. 1250 mm gibt es den Drahterodierer in der unmittelbaren Nachbarschaft sicherlich nicht und die Transportkosten addieren sich zu den nicht unerheblichen Erodierkosten. Für das Wasserstrahlschneiden gelten ähnliche Begrenzungen. Erschwerend kommt bei diesem Verfahren hinzu, dass ggf. zu separierende Bruchflächen während des Schneidens korrodieren, was eine Bruchflächenbewertung unmöglich machen kann.
Die röntgenographische Restaustenitmessung ist schon seit vielen Jahren als 24h-Service in unserem Labor als akkreditiertes Verfahren installiert. Nun wurde das Röntgendiffraktometer zur Messung von Eigenspannungen aufgerüstet.
Die Bestimmung der Eigenspannungen gehört zu den klassischen Untersuchungsverfahren der Metallphysik und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Fertigungskontrolle und auch im Rahmen der Schadensfallanalyse. In Verbindung mit einer Elektropoliereinrichtung ist auch die Erstellung von Eigenspannungsprofilen möglich.
Softwareprogramm HärteKosten
Zur Bestimmung von Wärmebehandlungskosten kann jetzt das Programm 'HärteKosten' als modernes SQL-Datenbanksystem eingesetzt werden (siehe auch Bericht im WB-Markt 2/2009). Bereits zu Beginn der 90'er Jahre wurde dieses Programm konzipiert und nunmehr auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Dieses sehr individuelle und vielfältig zu handhabende Kostenrechnungsprogramm kann für die höchst unterschiedlichen Randbedingungen eines Wärmebehandlungsbetriebes Ofenstundensätze, Bauteil- und Chargenkosten einer Wärmebehandlung kalkulieren. Eine Schnittstelle zum HärtereiKaufmann ermöglicht auch die Nachkalkulation einzelner Aufträge. Auf Wunsch liefern wir nicht nur das Programm, sondern auch die Hilfestellung bei der richtigen Installation und Eingabe der firmenspezifischen Randbedingungen.
Was kostet das Härten?
Was kostet das Härten? Diese Frage wurde an verschiedensten Stellen schon unzählige Male gestellt und auch schon beliebig oft beantwortet. Wer eine Wärmebehandlung als Dienstleistung in Auftrag gibt, möchte dies wissen. Der Dienstleister selbst möchte es für seine eigenen Anlagen und auch bei der Investition einer neuen Anlage oder einer veränderten Betriebsweise wissen. Vor fast 20 Jahren gab es hierzu ein umfassendes Projekt, an dem sich Lohn- und Betriebshärtereien beteiligt haben. Unser Unternehmen hatte parallel dazu eine Softwarelösung mit der Bezeichnung 'HärteKosten' und einen Leitfaden für die Kosten- und Leistungsrechnung in Härtereien entwickelt.
Die Ermittlung von Wärmebehandlungskosten ist zwar immer wichtig gewesen, doch in Zeiten max. Auslastung und großer Investitionstätigkeit wurde dieses Thema mitunter etwas in den Hintergrund geschoben. Steigende Energiekosten, die Wirtschaftskrise und auch die schärfere Wettbewerbssituation unterstreichen allerdings die Forderung nach einer leistungs- und aussagefähigen Kostenrechnung auch und gerade in Härtereien und Wärmebehandlungsbetrieben.
Um die Frage zu beantworten, welche Kosten an welcher Anlage anfallen und wie sie sich auf eine Behandlungscharge bzw. auf das Bauteil aufteilen, wird das Software-Programm 'HärteKosten' nunmehr auf eine neue Plattform gebracht, das eine rasche und situationsgerechte Berechnung von Wärmebehandlungskosten ermöglicht.
Bereits jetzt ist das Handbuch zur rechnerunterstützten Kosten- und Leistungsrechnung für Wärmebehandlungsarbeiten erschienen. Das Handbuch kann direkt über unseren Shop bezogen werden.
Unser Institut ist seit Mai 2009 ein zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung gemäß 'Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung' (AZWV) und bietet in diesem Rahmen eine Reihe von Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an.
Sofern die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, werden die Kosten für diese Maßnahmen von der Bundesagentur für Arbeit ganz oder teilweise übernommen.
Fragen Sie uns im Einzelfall nach den aktuell gültigen besonderen Bedingungen der Förderung von betrieblicher Weiterbildung bei Kurzarbeit und nach AZWV und WeGeBau.
Seit Einführung der VDEh-Regressionsgleichungen zur Berechnung der Härtbarkeit von Stählen ist die experimentelle Bestimmung im Stirnabschreckversuch etwas in den Hintergrund getreten. Die Vergleichbarkeit beider Methoden war ausgezeichnet. Durch die Internationalisierung des Werkstoffeinkaufs hat sich dies verändert, wie das nebenstehende Bild exemplarisch zeigt.
Zwischen den berechneten Werten und den tatsächlich gemessenen Werten existieren erhebliche Unterschiede. Die Ursachen hierfür sind bisher wenig bekannt.
Zur sicheren Bestimmung der Härtbarkeit wurde daher in unserem Labor eine Abschreckvorrichtung gebaut, mit der eine normkonforme Versuchsdurchführung möglich ist. Dieses Normverfahren bieten wir jetzt an und bestimmen die Härtbarkeit experimentell und stellen die gemessenen Ergebnisse den berechneten Ergebnissen gegenüber. Dabei zeigt sich sehr schnell, aus welcher Stahlerzeugung eine Regressionsrechnung möglich ist und aus welcher nicht.
Prozessfähigkeitsbewertungen in der Wärmebehandlung
Auf Einladung des Schweizerischen Verbands für die Wärmebehandlung der Werkstoffe berichtete Dr. P. Sommer über den Stand zur Prozessfähigkeitsbewertung in der Wärmebehandlung auf der Frühjahrstagung im schweizerischen Burgdorf. Der Vortrag behandelte die aktuellen Ergebnisse sehr umfangreicher Untersuchungen zu diesem Thema und hat bei den Teilnehmern eine lebhafte Diskussion hervorgerufen. Kürzlich wurde dieses Thema beim AWT-Härtereikreis in Berlin vorgestellt und auch dort kam es zu einem sehr intensiven Erfahrungsaustausch und zu einer sehr intensiven Diskussion. Wer dieses Thema nochmals schriftlich nachlesen möchte, kann sich die Ausgabe 4/2007 dieser Zeitschrift mit dem entsprechenden Artikel aus dem Internet herunterladen.
Zugversuche, Biegeversuche und Kerbschlagbiegeversuche jetzt auch als akkreditierte Prüfverfahren
Beim routinemäßigen Überwachungsaudit zur Akkreditierung nach DIN ISO 17025 haben wir unsere Liste der akkreditierten Prüfverfahren erweitert.
Ab sofort bieten wir auch die Standard-Prüfverfahren
Zugversuche nach EN 10002
Biegeversuche nach ISO 7438
Kerbschlagbiegeversuche nach DIN EN 10045-1
Die akkreditierte Prüfung auf DKD-abgenommenen Prüfmaschinen liefert normverlässliche Zahlenwerte. über den Umfang der Bestimmung hinaus bieten wir aber auch die Interpretation der Werte und bei regelmäßigen Bewertungen auch die firmenindividuelle Führung einer Qualitätsregelkarte an.
Akkreditierte Bestimmung kombiniert mit erfahrensbasierter Bewertung
Thermische Analyse akkreditiert
Weiterhin wurde das Verfahren der -Thermischen Analyse- aufgenommen. Die Bestimmung der linearen Wärmeausdehnung und die Erstellung von isothermischen sowie kontinuierlichen ZTU-Diagrammen ist damit in unserem Anwendungsinstitut für Werkstoffe und Wärmebehandlung ebenfalls unter dem Dach der akkreditierten Verfahren eingegliedert.
Gefügebewertung - Intensivseminar
Wir machen Ihr Unternehmen fit in der Gefügebewertung durch unser neues Angebot. Die Intensiv-Seminare werden ausschließlich und exklusiv für Ihr Unternehmen durchgeführt. Es können max. 5 Teilnehmer aus einem Unternehmens-Standort gleichzeitig geschult werden. Die Schulungen finden ausschließlich experimentell im Labor statt. Es werden keine Vorträge gehalten. Die Themen können durch Sie festgelegt werden. Es können auch eigene Proben untersucht werden.
Vorbesprechung und individuelle Probenpräparation, Gefügebewertung, Diskussion und Dokumentation
Neuer Ringversuch - Prozessfähigkeit von Nitrierprozessen
In Zusammenarbeit mit dem AWT-Fachausschuss 3 'Nitrieren/Nitrocarburieren' und dem Industrieverband Härtetechnik (IHT) wird im Jahr 2007 ein Ringversuch zur Ermittlung der Prozessfähigkeit durchgeführt.
T.F.W.W.-Projekt: Wasserstoffeffusion nach verzögerter Anlassbehandlung
Die Wasserstoffaufnahme bei Glühbehandlungen in wasserstoffhaltigen Atmosphären ist hinlänglich bekannt und durch ein T.F.W.W.-Projekt quantifiziert worden.
Nach Abschluss des Projekts 'Einfluss der Abkühlungsgeschwindigkeit auf die Stabilität des Restaustenits' trafen sich die projektbeteiligten Unternehmen im Januar in unserem Anwendungsinstitut zu einem TechTalk.
Die große Teilnehmerzahl an diesem TechTalk bestätigte einmal mehr, wie interessant und facettenreich das Thema Restaustenit sein kann.
Neue Steuerung und DKD-Abnahme der Zugprüfmaschine
Von der vorhandenen Zugprüfmaschine blieb nur noch der Lastrahmen erhalten. Antrieb, Messung, Steuerung und Auswertung wurden vollständig erneuert und DKD-abgenommen. Die Feindrehungsmessung und automatische Ergebnisdokumentation und -auswertung komplettieren unser Angebot an normkonformen Standardprüfverfahren.
Ausbildungs-Zertifikate
Die berufliche Qualifizierung und Fortbildung aller Mitarbeiter gehört seit langem zu den wichtigen Eckpfeilern unternehmerischen
Weitblicks und Denkens. Nur gut ausgebildete Mitarbeiter können auf Dauer den stetig steigenden Anforderungen gewachsen sein.
Nicht zuletzt ist dies heute auch den Politikern bewusst und das Land Nordrhein-Westfalen hat dafür eigens den Bildungsscheck eingeführt.
Die AnwendungsAkademie Dr. Sommer Werkstofftechnik führt seit fast 20 Jahren praxisnahe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch.
Neues Hochleistungs-Labor-Spektrometer installiert und in Betrieb genommen
Grundlage jeglicher Werkstoffbewertung ist die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung. Im Anwendungsinstitut
wurde nunmehr ein neues Spektrometer installiert und in Betrieb genommen.
Mit diesem CCD-basierten Messsystem und den entsprechenden Kalibrationsproben sind stark erweiterte Analysebestimmungen möglich.
Seit vielen Jahren überwachen wir die monatlich ca. 500-700 Neuerscheinungen der Normung.
Relevante Normen für die Werkstofftechnik und Wärmebehandlung werden dabei erkannt und der
autorisierte Datenbankbenutzer wird hierüber informiert bzw. kann sich jederzeit online über den
Änderungsstand der Normungswerke informieren.
Interne Überprüfung von Härteprüfern mit der SoQ-Software 'Härteprüfer-Check'
Das Ergebnis der Wärmebehandlung wird fast immer durch eine Härteprüfung überwacht und dokumentiert. Es klingt daher sehr
einleuchtend, dass den Härteprüfgeräten in einer Härterei, einem Wärmebehandlungsbetrieb oder in einem Prüflabor eine
besondere Bedeutung zukommt.
Die externe Überprüfung ist in den meisten Unternehmen sehr gut geregelt und wird konsequent durchgeführt. Akkreditierte
Unternehmen vermessen und warten die verwendeten Härteprüfgeräte meist in Jahresabständen.
Mit der Erweiterung der Laborräume wurde auch die Analyse des Wasserstoffs in Metallen neu eingerichtet. Das Element Wasserstoff kann
bei hochfesten Werkstoffen und bei Zugbelastungen den gefährlichen wasserstoffinduzierten Sprödbruch verursachen.
T.F.W.W.-Projekt: Untersuchungen zum Restaustenitzerfall gehärteter Stähle
Die Bedeutung des Restaustenitgehalts in Stählen ist im Hinblick auf die Maßbeständigkeit sehr groß. Bereits geringe Restaustenitgehalte können
durch eine nachträgliche Umwandlung vor und während der Bauteilnutzung zu nicht tolerierbaren Maßänderungen führen. Nicht selten werden daher heute
spezielle Maßnahmen ergriffen, den Restaustenit umzuwandeln.
T.F.W.W.-Projekt: Härterissanfälligkeit durch Kupfersegregationen
Das Element Kupfer gelangt durch den Recyclingschrott in den Stahl und ist metallurgisch aufgrund der thermodynamischen Gegebenheiten nicht oxidierbar
und damit aus der Schmelze nicht zu entfernen. In der DIN EN 10020 wird der Gehalt an Kupfer auf 0,40 % als unbeabsichtigtes Legierungselement begrenzt.
Die aktuellen Versionen 2011 der Datenbank StahlWissen® und des Gefügeatlas MetalloRom sind fertiggestellt worden. Informieren Sie sich über die Neuheiten.