Der Gefügeatlas beinhaltet alle lichtmikroskopischen Gefügeabbildungen und Erläuterungen aus De Ferri Metallographia Band II - Verlag Stahleisen, Düsseldorf.
Die Version 2010 bietet neue Möglichkeiten und eine einfachere Bedieneroberfläche sowie schnellere Datenzugriffe durch einen leistungsstarken SQL-Server. Die Oberfläche von MetalloRom wurde an die Datenbank StahlWissen NaviMat angepasst.
Bei gleichzeitigem Einsatz von StahlWissen NaviMat erfolgt eine übergreifende Suche in allen Datenbanken. Mehrere Suchergebnisse können in parallelen Karteireitern angezeigt werden und die Bildschirmeinstellungen kann sich jeder Anwender individuell anpassen.
Zur Bestimmung der Elemente Kohlenstoff und Schwefel wurde eine neue Verbrennungsanalytik installiert. Das System ELTRA CS 800 bestimmt simultan die Elemente Kohlenstoff und Schwefel. Insbesondere für die Werkstoffe Gusseisen und Automatenlegierungen wurden die Analysemöglichkeiten damit erweitert.
Für die Stahlgruppe der Einsatz- und Wälzlagerstähle wurde in die Verbrennungsanalytik ELTRA ON 900 für die Elemente Sauerstoff und Stickstoff investiert.
AIF-Forschungsprojekt im Rahmen des Programms 'Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand' - Kooperation erhalten
Der gemeinsame Antrag unseres Instituts mit dem Lehrstuhl für Metallurgie und Stahlerzeugung bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF) war erfolgreich. Das Projekt 'Entwicklung eines technologisch neuen Simulationsprogramms zur Berechnung des Umwandlungsverhaltens von Werkzeugstählen' wurde inzwischen gestartet und wird neue Möglichkeiten der Vorberechnung von Wärmebehandlungsergebnissen liefern.
Die Voraussetzungen beider beteiligten Institute könnten nicht besser sein. Unser Institut hat seit 20 Jahren Erfahrung bei der Simulationsberechnung von Einsatz- und Vergütungsstählen. In dem Duisburger Institut für Metallurgie wird man gezielte Werkstoffanalysen schmelzen und verformen. Außerdem wird dort der wissenschaftliche Teil der Simulationsberechnung entwickelt, während in unserem Institut die dilatometrischen Versuche, die metallographischen Auswertungen sowie die Umsetzung zu einem anwenderfreundlichen Softwareprogramm durchgeführt werden.
Werkzeugstähle unterscheiden sich bei dem Härten und Anlassen von Einsatz- und Vergütungsstählen durch eine veränderte Zielsetzung bei der Austenitisierung. Die Carbide werden nicht vollständig aufgelöst, sondern die Austentisierung erfolgt im Zweiphasengebiet Austenit+Carbid. Damit ist das Auflösungsverhalten für die Beurteilung der nachfolgenden Härtung in besonderer Weise von Bedeutung.
StahlWissen 2010 - Die Datenbank zur Wärmebehandlung der Stähle
Der schnelle Zugriff auf Informationen zur Wärmebehandlung der Stähle ist ein klarer Wettbewerbsvorteil. Die sich permanent ändernden Daten und Informationen erfordern ein regelmäßiges Updaten der Datenbankinhalte. Die Version 2010 hat aber auch ein neues Gesamtbild erhalten und ist nach den aktuellen ergonomischen Gesichtspunkten programmiert worden. Den Bildschirm ausnutzen, aber nicht überfrachten und mit wenigen Clicks zu den gewünschten Informationen gelangen, gehört zu den seit Jahren selbstverständlichen Merkmalen der Datenbank StahlWissen. Neu ist jetzt die Vor- und Rückschaltfunktion, die sich im Internet bestens bewährt hat. Damit sind Suchstrategien schnell und effizient wieder aufrufbar.
Mit dem integrierten FEM-Modul 'PHT' (part heat treatment) können für konkrete Bauteile Temperatur-Zeit-Zyklen berechnet und damit optimiert werden.
Neues Forschungsmikroskop für das Metallographie-Seminar
Die Beurteilung von Gefügen und die daraus abzuleitenden Eigenschaften der Stähle ist ein zentrales Ziel der metallographischen Ausbildung. Seit Jahren haben die Teilnehmer der Metallographie-Seminare I und II die Möglichkeit, eigene Schliffe mit ins Seminar zu bringen und diese gemeinsam zu diskutieren.
Um diese Aufgaben komfortabel und nach dem neuesten Stand der Technik durchzuführen, haben wir im Frühjahr 2010 in ein weiteres Forschungsmikroskop BX51 der Firma Olympus investiert. Ausgestattet mit einer ausgezeichneten Optik, einer digitalen Dokumentation und einer rechnerunterstützten Bildanalyse sind die bestmöglichen apparativen Voraussetzungen geschaffen, um Gefüge zu betrachten und zu bewerten.
Hochauflösende Großbildschirme ermöglichen zudem auch die simultane Betrachtung in kleinen Gruppen. Jahrzehntelange Erfahrungen in der Gefügebeurteilung und modernste Untersuchungs- und Präsentationstechnik sind die wichtigsten Meilensteine der beiden Metallographie-Seminare I und II. Es werden nicht nur Gefüge dokumentiert, sondern auch die erforderlichen Hintergrundinformationen zur Gefügeentstehung vermittelt.
Gerüstet auch für große und harte Bauteile
Wer kennt dieses Problem nicht? Wie lassen sich Schliffproben aus einem großen Bauteil entnehmen, wenn das Bauteil z.B. auch noch einsatzgehärtet ist und eine Oberflächenhärte von 60 HRC aufweist?
Ein sehr elegantes Verfahren ist das Drahterodieren. Der praktische Einsatz scheitert in der Regel an den Kosten und an der Verfügbarkeit. Für ein Stirnrad mit einem Durchmesser von z.B. 1250 mm gibt es den Drahterodierer in der unmittelbaren Nachbarschaft sicherlich nicht und die Transportkosten addieren sich zu den nicht unerheblichen Erodierkosten. Für das Wasserstrahlschneiden gelten ähnliche Begrenzungen. Erschwerend kommt bei diesem Verfahren hinzu, dass ggf. zu separierende Bruchflächen während des Schneidens korrodieren, was eine Bruchflächenbewertung unmöglich machen kann.
Die röntgenographische Restaustenitmessung ist schon seit vielen Jahren als 24h-Service in unserem Labor als akkreditiertes Verfahren installiert. Nun wurde das Röntgendiffraktometer zur Messung von Eigenspannungen aufgerüstet.
Die Bestimmung der Eigenspannungen gehört zu den klassischen Untersuchungsverfahren der Metallphysik und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Fertigungskontrolle und auch im Rahmen der Schadensfallanalyse. In Verbindung mit einer Elektropoliereinrichtung ist auch die Erstellung von Eigenspannungsprofilen möglich.
Softwareprogramm HärteKosten
Zur Bestimmung von Wärmebehandlungskosten kann jetzt das Programm 'HärteKosten' als modernes SQL-Datenbanksystem eingesetzt werden (siehe auch Bericht im WB-Markt 2/2009). Bereits zu Beginn der 90'er Jahre wurde dieses Programm konzipiert und nunmehr auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Dieses sehr individuelle und vielfältig zu handhabende Kostenrechnungsprogramm kann für die höchst unterschiedlichen Randbedingungen eines Wärmebehandlungsbetriebes Ofenstundensätze, Bauteil- und Chargenkosten einer Wärmebehandlung kalkulieren. Eine Schnittstelle zum HärtereiKaufmann ermöglicht auch die Nachkalkulation einzelner Aufträge. Auf Wunsch liefern wir nicht nur das Programm, sondern auch die Hilfestellung bei der richtigen Installation und Eingabe der firmenspezifischen Randbedingungen.
Was kostet das Härten?
Was kostet das Härten? Diese Frage wurde an verschiedensten Stellen schon unzählige Male gestellt und auch schon beliebig oft beantwortet. Wer eine Wärmebehandlung als Dienstleistung in Auftrag gibt, möchte dies wissen. Der Dienstleister selbst möchte es für seine eigenen Anlagen und auch bei der Investition einer neuen Anlage oder einer veränderten Betriebsweise wissen. Vor fast 20 Jahren gab es hierzu ein umfassendes Projekt, an dem sich Lohn- und Betriebshärtereien beteiligt haben. Unser Unternehmen hatte parallel dazu eine Softwarelösung mit der Bezeichnung 'HärteKosten' und einen Leitfaden für die Kosten- und Leistungsrechnung in Härtereien entwickelt.
Die Ermittlung von Wärmebehandlungskosten ist zwar immer wichtig gewesen, doch in Zeiten max. Auslastung und großer Investitionstätigkeit wurde dieses Thema mitunter etwas in den Hintergrund geschoben. Steigende Energiekosten, die Wirtschaftskrise und auch die schärfere Wettbewerbssituation unterstreichen allerdings die Forderung nach einer leistungs- und aussagefähigen Kostenrechnung auch und gerade in Härtereien und Wärmebehandlungsbetrieben.
Um die Frage zu beantworten, welche Kosten an welcher Anlage anfallen und wie sie sich auf eine Behandlungscharge bzw. auf das Bauteil aufteilen, wird das Software-Programm 'HärteKosten' nunmehr auf eine neue Plattform gebracht, das eine rasche und situationsgerechte Berechnung von Wärmebehandlungskosten ermöglicht.
Bereits jetzt ist das Handbuch zur rechnerunterstützten Kosten- und Leistungsrechnung für Wärmebehandlungsarbeiten erschienen. Das Handbuch kann direkt über unseren Shop bezogen werden.
Unser Institut ist seit Mai 2009 ein zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung gemäß 'Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung' (AZWV) und bietet in diesem Rahmen eine Reihe von Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an.
Sofern die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, werden die Kosten für diese Maßnahmen von der Bundesagentur für Arbeit ganz oder teilweise übernommen.
Fragen Sie uns im Einzelfall nach den aktuell gültigen besonderen Bedingungen der Förderung von betrieblicher Weiterbildung bei Kurzarbeit und nach AZWV und WeGeBau.
Seit Einführung der VDEh-Regressionsgleichungen zur Berechnung der Härtbarkeit von Stählen ist die experimentelle Bestimmung im Stirnabschreckversuch etwas in den Hintergrund getreten. Die Vergleichbarkeit beider Methoden war ausgezeichnet. Durch die Internationalisierung des Werkstoffeinkaufs hat sich dies verändert, wie das nebenstehende Bild exemplarisch zeigt.
Zwischen den berechneten Werten und den tatsächlich gemessenen Werten existieren erhebliche Unterschiede. Die Ursachen hierfür sind bisher wenig bekannt.
Zur sicheren Bestimmung der Härtbarkeit wurde daher in unserem Labor eine Abschreckvorrichtung gebaut, mit der eine normkonforme Versuchsdurchführung möglich ist. Dieses Normverfahren bieten wir jetzt an und bestimmen die Härtbarkeit experimentell und stellen die gemessenen Ergebnisse den berechneten Ergebnissen gegenüber. Dabei zeigt sich sehr schnell, aus welcher Stahlerzeugung eine Regressionsrechnung möglich ist und aus welcher nicht.
Prozessfähigkeitsbewertungen in der Wärmebehandlung
Auf Einladung des Schweizerischen Verbands für die Wärmebehandlung der Werkstoffe berichtete Dr. P. Sommer über den Stand zur Prozessfähigkeitsbewertung in der Wärmebehandlung auf der Frühjahrstagung im schweizerischen Burgdorf. Der Vortrag behandelte die aktuellen Ergebnisse sehr umfangreicher Untersuchungen zu diesem Thema und hat bei den Teilnehmern eine lebhafte Diskussion hervorgerufen. Kürzlich wurde dieses Thema beim AWT-Härtereikreis in Berlin vorgestellt und auch dort kam es zu einem sehr intensiven Erfahrungsaustausch und zu einer sehr intensiven Diskussion. Wer dieses Thema nochmals schriftlich nachlesen möchte, kann sich die Ausgabe 4/2007 dieser Zeitschrift mit dem entsprechenden Artikel aus dem Internet herunterladen.
Zugversuche, Biegeversuche und Kerbschlagbiegeversuche jetzt auch als akkreditierte Prüfverfahren
Beim routinemäßigen Überwachungsaudit zur Akkreditierung nach DIN ISO 17025 haben wir unsere Liste der akkreditierten Prüfverfahren erweitert.
Ab sofort bieten wir auch die Standard-Prüfverfahren
Zugversuche nach EN 10002
Biegeversuche nach ISO 7438
Kerbschlagbiegeversuche nach DIN EN 10045-1
Die akkreditierte Prüfung auf DKD-abgenommenen Prüfmaschinen liefert normverlässliche Zahlenwerte. über den Umfang der Bestimmung hinaus bieten wir aber auch die Interpretation der Werte und bei regelmäßigen Bewertungen auch die firmenindividuelle Führung einer Qualitätsregelkarte an.
Akkreditierte Bestimmung kombiniert mit erfahrensbasierter Bewertung
Thermische Analyse akkreditiert
Weiterhin wurde das Verfahren der -Thermischen Analyse- aufgenommen. Die Bestimmung der linearen Wärmeausdehnung und die Erstellung von isothermischen sowie kontinuierlichen ZTU-Diagrammen ist damit in unserem Anwendungsinstitut für Werkstoffe und Wärmebehandlung ebenfalls unter dem Dach der akkreditierten Verfahren eingegliedert.
Gefügebewertung - Intensivseminar
Wir machen Ihr Unternehmen fit in der Gefügebewertung durch unser neues Angebot. Die Intensiv-Seminare werden ausschließlich und exklusiv für Ihr Unternehmen durchgeführt. Es können max. 5 Teilnehmer aus einem Unternehmens-Standort gleichzeitig geschult werden. Die Schulungen finden ausschließlich experimentell im Labor statt. Es werden keine Vorträge gehalten. Die Themen können durch Sie festgelegt werden. Es können auch eigene Proben untersucht werden.
Vorbesprechung und individuelle Probenpräparation, Gefügebewertung, Diskussion und Dokumentation
Neuer Ringversuch - Prozessfähigkeit von Nitrierprozessen
In Zusammenarbeit mit dem AWT-Fachausschuss 3 'Nitrieren/Nitrocarburieren' und dem Industrieverband Härtetechnik (IHT) wird im Jahr 2007 ein Ringversuch zur Ermittlung der Prozessfähigkeit durchgeführt.
T.F.W.W.-Projekt: Wasserstoffeffusion nach verzögerter Anlassbehandlung
Die Wasserstoffaufnahme bei Glühbehandlungen in wasserstoffhaltigen Atmosphären ist hinlänglich bekannt und durch ein T.F.W.W.-Projekt quantifiziert worden.
Nach Abschluss des Projekts 'Einfluss der Abkühlungsgeschwindigkeit auf die Stabilität des Restaustenits' trafen sich die projektbeteiligten Unternehmen im Januar in unserem Anwendungsinstitut zu einem TechTalk.
Die große Teilnehmerzahl an diesem TechTalk bestätigte einmal mehr, wie interessant und facettenreich das Thema Restaustenit sein kann.
Neue Steuerung und DKD-Abnahme der Zugprüfmaschine
Von der vorhandenen Zugprüfmaschine blieb nur noch der Lastrahmen erhalten. Antrieb, Messung, Steuerung und Auswertung wurden vollständig erneuert und DKD-abgenommen. Die Feindrehungsmessung und automatische Ergebnisdokumentation und -auswertung komplettieren unser Angebot an normkonformen Standardprüfverfahren.
Ausbildungs-Zertifikate
Die berufliche Qualifizierung und Fortbildung aller Mitarbeiter gehört seit langem zu den wichtigen Eckpfeilern unternehmerischen
Weitblicks und Denkens. Nur gut ausgebildete Mitarbeiter können auf Dauer den stetig steigenden Anforderungen gewachsen sein.
Nicht zuletzt ist dies heute auch den Politikern bewusst und das Land Nordrhein-Westfalen hat dafür eigens den Bildungsscheck eingeführt.
Die AnwendungsAkademie Dr. Sommer Werkstofftechnik führt seit fast 20 Jahren praxisnahe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch.
Neues Hochleistungs-Labor-Spektrometer installiert und in Betrieb genommen
Grundlage jeglicher Werkstoffbewertung ist die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung. Im Anwendungsinstitut
wurde nunmehr ein neues Spektrometer installiert und in Betrieb genommen.
Mit diesem CCD-basierten Messsystem und den entsprechenden Kalibrationsproben sind stark erweiterte Analysebestimmungen möglich.
Seit vielen Jahren überwachen wir die monatlich ca. 500-700 Neuerscheinungen der Normung.
Relevante Normen für die Werkstofftechnik und Wärmebehandlung werden dabei erkannt und der
autorisierte Datenbankbenutzer wird hierüber informiert bzw. kann sich jederzeit online über den
Änderungsstand der Normungswerke informieren.
Interne Überprüfung von Härteprüfern mit der SoQ-Software 'Härteprüfer-Check'
Das Ergebnis der Wärmebehandlung wird fast immer durch eine Härteprüfung überwacht und dokumentiert. Es klingt daher sehr
einleuchtend, dass den Härteprüfgeräten in einer Härterei, einem Wärmebehandlungsbetrieb oder in einem Prüflabor eine
besondere Bedeutung zukommt.
Die externe Überprüfung ist in den meisten Unternehmen sehr gut geregelt und wird konsequent durchgeführt. Akkreditierte
Unternehmen vermessen und warten die verwendeten Härteprüfgeräte meist in Jahresabständen.
Mit der Erweiterung der Laborräume wurde auch die Analyse des Wasserstoffs in Metallen neu eingerichtet. Das Element Wasserstoff kann
bei hochfesten Werkstoffen und bei Zugbelastungen den gefährlichen wasserstoffinduzierten Sprödbruch verursachen.
T.F.W.W.-Projekt: Untersuchungen zum Restaustenitzerfall gehärteter Stähle
Die Bedeutung des Restaustenitgehalts in Stählen ist im Hinblick auf die Maßbeständigkeit sehr groß. Bereits geringe Restaustenitgehalte können
durch eine nachträgliche Umwandlung vor und während der Bauteilnutzung zu nicht tolerierbaren Maßänderungen führen. Nicht selten werden daher heute
spezielle Maßnahmen ergriffen, den Restaustenit umzuwandeln.
T.F.W.W.-Projekt: Härterissanfälligkeit durch Kupfersegregationen
Das Element Kupfer gelangt durch den Recyclingschrott in den Stahl und ist metallurgisch aufgrund der thermodynamischen Gegebenheiten nicht oxidierbar
und damit aus der Schmelze nicht zu entfernen. In der DIN EN 10020 wird der Gehalt an Kupfer auf 0,40 % als unbeabsichtigtes Legierungselement begrenzt.
Die Landesregierung will mit der Ausgabe von Bildungsschecks Unternehmen und Beschäftigte im Bundesland NRW zu mehr beruflicher Weiterbildung motivieren.