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Das Element Wasserstoff kann bei hochfesten Werkstoffen und bei Zugbelastungen den gefährlichen wasserstoffinduzierten Sprödbruch
verursachen. Bei vielen Fertigungsschritten kommt es zur Wasserstoffaufnahme, wenn an der Oberfläche atomarer Wasserstoff angeboten wird.
Bei galvanischen Prozessen, aber auch bei Wärmebehandlungen unter wasserstoffhaltigen Schutzgasen, wird eine Wasserstoffaufnahme beobachtet.
Nachgeschaltete Dehydrierbehandlungen sorgen in der Regel für eine vollständige oder weitestgehend vollständige Effusion. Ein sicherer
Nachweis der Wirksamkeit von Dehydrierbehandlungen (Tempern) liefert die Schmelzextraktionsanalyse. In der aufgeschmolzenen Probe wird der
Gesamtanteil an Wasserstoff gemessen.
Bei der Heißextraktion (900°C) wird dagegen nur der diffusionsfähige noch nicht molekular gebundene Wasserstoff bestimmt. Damit ist eine
Trennung des noch diffusionsfähigen Wasserstoffs vom Gesamtwasserstoff möglich. Beide Verfahren können in unserem Anwendungsinstitut durchgeführt werden.
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Der aktuelle Marktspiegel: Wärmebehandlung von A-Z, nach Branche und Rubrik
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